Plotter-Anleitung: 3D Bilderrahmen mehrfarbig bekleben – V2
3D Bilderrahmen sind kleine Allrounder – besonders, wenn man sie mit dem Plotter individuell gestaltet. In einer ersten Variante habe ich bereits gezeigt, wie sich ein Rahmen mit Sternentraumfolie veredeln lässt. Heute zeige ich Euch eine zweite Möglichkeit: mehrfarbig beklebt, kombiniert mit Print & Cut und einer Lichterkette. Perfekt als sanftes Nachtlicht fürs Kinderzimmer.
Wenn Ihr die erste Version mit der Sternentraumfolie kennt, wisst Ihr vielleicht noch, dass ich dort einen kleineren Rahmen verwendet habe, bei dem dieser Abstand deutlich kniffliger war. Hier ist das Ganze deutlich entspannter.
Für dieses Projekt braucht Ihr nicht viel – lediglich einen 3D Rahmen, etwas Folie und ein Motiv, das per Print & Cut erstellt wird. Wie genau Print & Cut funktioniert, habe ich Euch bereits ausführlich erklärt.
Benötigte Materialien
- einen 3D Bilderrahmen* mit ausreichender Tiefe
- eine LED-Lichterkette* mit Timer
- Doppelseitiges Klebeband*
- verschiedene Acrylfarben*
- Glitzerfolie* oder Milchglasfolie*
- Klebepunkte*
- ggf. Schere / Cutter+Schneidematte für den Zuschnitt
So geht´s

Ich habe mich für zwei Farben entschieden, die zu meinem Motiv passen. Also Rot und Schwarz. Das Schwarz erkennt man allerdings kaum – bis gar nicht. Die einzelnen Lichter wurden mit dem Pinsel und ein wenig Farbe „gefärbt“.Dank LED passiert auch nichts. Das ganze solltet Ihr zu Beginn machen, damit die Farbe genug Zeit zum trocknen hat. 🙂
Für die nächsten Schritte benötigt Ihr die auf dem Foto abgebildeten Materialien. Ich habe mich für Ätzeffektfolie von Oracal entschieden. Da meine Folie wesentlich kleiner als der Rahmen gewesen ist, musste ich das ganze noch zurecht schneiden um die Scheibe komplett zu bedecken.

Bei den 3D Rahmen aus dem Action muss man auch nicht viel fummeln um den richtigen Abstand von der Scheibe zum Verschluss zu schaffen. Bei der Variante mit der Sternentraumfolie hatte ich einen kleinen Bilderrahmen verwendet, der hat diese „Vorrichtung“ nicht.

Ätzeffektfolie ist bekannt dafür, dass sie gerne und viele Blasen wirft. Eigentlich verarbeitet man diese Folie am besten „Nass / Feucht“, damit das nicht passiert. Da ich allerdings mit meinem Zwerg den Rahmen als Gemeinschaftsprojekt gemach hatte, war das in diesem Fall keine Option. 😉
Deswegen wurde die Folie von der Rolle auf das Glas (Innenseite) geklebt. Stück für Stück. Wenn Bläschchen entstanden sind, dann konnte man diese direkt ausstreichen. Zur Not geht aber auch eine Stecknadel. Einfach mit der Nadel in die Blase stechen und die Luft heraus drücken.

Am Ende solltet Ihr die Folie möglichst sauber mit einem Cutter abschneiden. Nun könnt Ihr Eure Klebebilder nehmen und auf die Außenseite des Rahmens kleben.
Die Lichterkette könnt Ihr entweder mit Watte in den Rahmen legen, oder wie hier, wieder am hinteren Deckel mit Klebepunkten befestigen.

Nun den Rahmen wieder zusammen bauen. Fertig. 🙂
Ich habe noch ein Blatt Transparentpapier zugeschnitten und von Innen vor die Lichterkette gelegt. Damit das Licht noch etwas gedämmt wird. Der Bilderrahmen soll schließlich als Nachtlicht dienen. 😉


