Druckvorlagen & Anleitung für Etiketten

Vor ein paar Tagen hatte ich Euch meine Etiketten für unseren Holunderblütensirup und für meine Familie gezeigt. Daraufhin gab es einige Anfragen, wie ich das mit der Gestaltung gemacht habe. Da mir im Moment schlichtweg die Zeit fehlt, um eine Anleitung mit Fotos zu erstellen, habe ich es in Form eines Videos gemacht. Passend dazu gibt es diverse Vorlagen, mit denen Ihr die Etiketten ganz individuell gestalten könnt.



Für diejenigen, die keinen Schneideplotter – oder die Zeit – haben, gibt es am Ende des Beitrages 2 Druckvorlagen. Diese könnt Ihr Euch einfach herunterladen und auf das entsprechende Material drucken.

Plotter Besitzer:

Folgend findet Ihr das Video. Hier zeige ich Euch, wie Ihr ganz einfach und mit wenig Aufwand die Etiketten erstellen könnt. Bitte bedenkt, dass es sich hierbei um meinen (!) Weg zum Ziel handelt. Es gibt viele, sehr viele, Wege und Möglichkeiten, wie man solche Gestaltungstechnischen Sachen angehen kann. Dies ist eine davon.

Info: Leider habe ich es noch nicht geschafft, meinen Computer wieder vollständig einzurichten. Davon ist leider auch das Mikrofon betroffen und die Audioqualität ist solala. Es sollte aber ausreichen. ♥

Sollte Euch das an Input nicht ausreichen, dann schau gern mal in den folgend verlinkten Beiträgen vorbei. Hier zeige ich Euch verschiedene Möglichkeiten, die für so eine Gestaltung hilfreich sein können.

Für diejenigen, die mit Print & Cut bzw. der PixScan Schneidematte arbeiten möchten:

Alle weiteren Informationen findet Ihr im Video, oder in der Beschreibung.

Druckvorlagen

Wer keinen Schneideplotter zu Hause hat, der kann sich hier ganz einfach die Druckvorlagen herunterladen. Die Dateien werden mit einem PDF Reader (bspw. Adobe Acrobat Reader) geöffnet und dann einfach auf das entsprechende Material gedruckt. Die Etiketten wurden mit einer Hilfslinie ausgestattet. Diese wird, ganz zart, auf das Papier gedruckt und dient als Orientierung zum schneiden.

Druckvorlagen: Die Vorlagen sind in mehreren Ausführungen vorhanden. Zum einen gibt es eine rechteckige Variante und zwei runde Varianten. Bei den Etiketten, die rund sind, ist der Durchmesser von 1,5 Zoll sowie 2,5 Zoll vorhanden. Bei den Maßen habe ich mich an den gebräuchlichsten Handstanzen orientiert. So könnt Ihr z.B. diese Etiketten mit der Schere ausschneiden oder aber, mit einer einfachen Handstanze ausstanzen.

Hinweis: Auch die Leute ohne Plotter können die Etiketten nach Bedarf ganz individuell gestalten. Hierfür habe ich die entsprechenden Dateien hinterlegt. Diese müssen heruntergeladen werden (zu finden im Ordner „Für den Plotter“) und können dann mit der kostenlosen Software „Silhouette Studio“, wie im Video gezeigt bearbeitet und anschließend ausgedruckt werden. So habt Ihr ebenfalls die Möglichkeit, die Etiketten noch in der Größe anzupassen.

Geeignetes Material & Zubehör:

Möchtet Ihr, dass die Etiketten selbstklebend sind, dann wählt ein spezielles Etikettenpapier, welches selbstklebend ist. Mittlerweile gibt es da eine Vielzahl an verschiedenen Farben – da kann man sich so richtig austoben. Beachtet werden sollte allerdings Grammatur, nicht jeder Drucker kommt gleich gut mit schwereren Papieren zurecht. Gute Erfahrungen konnte ich mit den Universal Etiketten von Herma(*) sowie dem selbstklebenden Kraftpapier (*) machen.

Für den Druck solltet Ihr auf jeden Fall den entsprechenden Drucker benutzen. Einige Papiere sind speziell für Tintenstrahl und andere für Laserdrucker hergestellt worden. Schaut Euch hierzu am besten die Bewertungen der Produkte an, um herauszufinden, welche Erfahrungen andere gemacht haben.

Ich konnte die besten Ergebnisse mit einem Tintenstrahldrucker von HP (*) erzielen. Der Druck ist wesentlich intensiver und verwischt nicht beim aufbringen des Etikettes. Außerdem kann er, hier und da, ein paar Wassertropfen ab. In meinem Fall wurde das Druckergebnis dadurch nicht beeinflusst. Das ist aber sicherlich von Papier zu Papier und von Tinte zu Tinte verschieden.

Um die Etiketten ohne Schneideplotter auszuschneiden, reicht eine einfache Schere. Wer hat – oder ganz besonders viele Etiketten machen möchte, der kann einen Papierschneider oder ein Lineal aus Metall (*) und ein Skalpell benutzen. Für die rechteckigen Etiketten eignet sich das wunderbar.

Die runde Variante lässt sich natürlich auch mit einer Schere ausschneiden. Wer dazu keine Lust hat – oder wie ich, keine ruhige Hand besitzt, der kann auf die oben erwähnten Handstanzen zurückgreifen. Angelegt wurden die Etiketten so, dass sie zu der 1,5 Zoll (*) sowie der 2 Zoll Stanze (*) passen. So lässt sich auch diese Variante ganz schnell ausschneiden – oder stanzen.

Die kostenlosen Dateien:

Hier findet Ihr die Dateien für den Schneideplotter.

Hier findet Ihr die Druckvorlagen zum ausdrucken.

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Vielen lieben Dank das du deine Vorlagen mit uns teilst. Sie sind wirklich sehr schön geworden!! Da muss meine gestern selbst gekochte Marmelade wohl doch noch beplottet werden.:-)
    LG frau.olli

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  2. Danke, für die ausführliche Beschreibung und die Freebies.
    Gefällt mir sehr gut und ich freue mich über diese Anregung und dass ich meine selbstgemachte Erdbeermarmelade jetzt so schön beschriften kann.
    LG Andrea

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