Eine Kräuterkiste zum Einzug

Vor einigen Wochen hatte ich von meiner Mutter einen eingestaubten – und von Licht ausgeblichenen – „Bausatz für einen Blumenkasten“ bekommen. Dieser stand dann auch noch bei mir eine Weile in der Ecke. Irgendwie sah der nicht wirklich spannend und reizvoll aus. Trotzdem überkam mich dann doch die Neugier und der „Bausatz“ wurde geöffnet und zusammengebaut.



Was soll ich sagen? Zustande kam ein solider Kasten. Der auch gar nicht so doof aussehen würde, wenn er nicht diese ausgeblichenen Stellen bekommen hätte. Kurzerhand wurde zu einem Pinsel sowie ein wenig Kreidefarbe gegriffen und für einen frischen Anstrich gesorgt.

Im mintfarbenen Kleid sah die Kiste schon viel, viel besser aus. Nun gab es aber immer noch das Problem, dass es kein Gefäß war, welches für Blumen (oder andere Gewächse) geeignet gewesen wäre. Aus diesem Grund wurde, mit einem Tacker, ein wasserdurchlässiges Unkrautvlies eingearbeitet. Ich mag solche Vliese gern, weil das Wasser ablaufen kann – im Gegensatz zu einer Plane. Wenn man dazu neigt seine Pflanzen so oder so zu übergießen, dann ist das doch die beste Lösung.

Durch den Umzug meiner Schwester (und der damit verbundenen Ideensuche nach einem Geschenk zum Einzug) kam mir dann irgendwann die Idee, eine Kräuterkiste daraus zu machen. Prinzipiell finde ich es schöner etwas zu verschenken, was einen Nutzen hat. Beispielsweise Pflanzen mit Wurzelballen statt Schnittblumen. Davon hat man, meiner Meinung nach, wesentlich mehr. 😉

Deshalb gab es, für die Gartenverrückte Schwester, eine Kräuterkiste. Gefüllt mit all dem, was sie gerne mag und auf jeden Fall für die leckerste (!) Tomatensauce der Welt benötigt wird. *hüstel* Jedenfalls gab es für die Kiste noch den passenden Schriftzug.

DIY-Kräuterkiste (Schablone mit dem Plotter hergestellt)

Benutztes Material

Üblicherweise werden für diese Techniken entsprechende Schriftarten bzw. geänderte Schriften verwendet (habe ich mir sagen lassen). In diesem Fall gefiel mir das allerdings nicht wirklich. Deshalb wurden die Zwischenräume einfach mit übertragen. Klappt hervorragend. Die Farbe sollte aber, bei diesen kleinen „Fitzelchen“ ausreichend Zeit zum trocknen haben. Verschmiert sonst gern mal, dass ist dann ärgerlich. 😀

Aus einem Rest Schablonenfolie habe ich den Schriftzug mit dem Schneideplotter ausgeschnitten und anschließend mit Übertragungsfolie auf dem Holz bzw. der Kreidefarbe aufgebracht. Nachdem die Folie angedrückt wurde, konnte die Farbe (vorsichtig) mit einem Pinsel aufgetragen werden. Ich streiche dabei immer von außen nach innen.

5 Minuten durfte die Farbe antrocknen, danach wurde die Folie entfernt. Die „inneren“ Teile habe ich erst entfernt, nachdem alles gut durchgetrocknet gewesen war.  Funktioniert so besser, zumindest für mich.

Zum Schluss wurden die Pflanzen eingesetzt – fertig ist das Geschenk zum Einzug. ♥

Viele Grüße,
Anja

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