Selbstklebende Etiketten für die Küche

Selbstklebende Etiketten lassen sich wunderbar einfach herstellen. Hierfür benötigt man, eigentlich, nicht besonders viel. Eine Software, mit der man sich ein bisschen auskennt, bildet die Basis. Hinzu kommt ein Drucker, den die meisten zu Hause haben und entsprechendes Etikettenpapier. Wenn man möchte, dann kann man seine Etiketten mit einem Plotter oder – ganz klassisch – von Hand und mit einer Schere ausschneiden. Funktionieren tut beides.


In meinem Fall wurde mit der Silhouette Software gearbeitet. Für mich ist das die einfachste Methode um mich kreativ auszutoben. Was mit Sicherheit daran liegt, dass ich schon seit vielen Jahren damit arbeite und weiß, was ich machen muss um zu meiner Vorstellung zu kommen. Wie man die Gestaltung von Etiketten, Labels oder Anhängern angehen kann, habe ich Euch in diesem Beitrag (mit Video) und in diesem schon einmal gezeigt.

Etiketten für die Familie

Die Etiketten sind zum Teil aus Eigennutzen, zum Teil auf Wunsch meiner Familie entstanden. Insbesondere bei meiner Schwester hat sich in den letzten Jahren ein starker „Hang zur Selbstversorgung“ herausgestellt. Mittlerweile sind es aber nicht nur meine Schwester und ihr Mann, sondern auch meine Mutter – Ja, und irgendwie hänge ich auch mit drin. 😀

Schon in meiner Kindheit war es so, dass meine Mutter und meine Oma aus diversen Früchten Marmeladen, Muse oder Säfte gemacht haben. Mittlerweile ist aber ein völlig neues „Level“ erreicht worden. Lange Rede, kurzer Sinn: Für die ganzen Sachen braucht es nun Etiketten – und dreimal dürft Ihr raten, wer das machen durfte?

Speziell für die ganzen (leckeren) Sachen aus dem Garten meiner Familie, habe ich „Blanko Etiketten“ gestaltet. Diese können dann nach Lust & Laune verwendet und beschrieben werden. Wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass es demnächst noch etwas individueller sein darf. 😊

Ich selbst bin jetzt auf diesen ganzen Gebieten (Selbstversorgung / Gemüse anbauen / einkochen usw.) nicht so wirklich bewandert. Hier und da gab es zwar ein paar Erdbeerpflanzen, aber mehr war das auch nicht – wenn auch das Interesse wesentlich größer geworden ist. Trotzdem habe ich mich in diesem Jahr an meinem ersten Holunderblütensirup versucht. Wenn man nun den Menschen glauben darf, die den Sirup bisher probiert haben, dann ist er mir auch sehr gut gelungen.  Da es bei mir keine große Auswahl gibt, habe ich die Etiketten direkt fertig gemacht. 😊

Tipp: Bei mir sind die Etiketten nun auf selbstklebenden Kraftpapier gedruckt worden. Solltet Ihr das ebenfalls machen wollen, sollte darauf geachtet werden, dass das Papier zu eurem Drucker passt. Ich habe den ersten Versuch mit dem Laserdrucker gemacht. Dabei hat sich aber schnell herausgestellt, dass das Farbpulver nicht auf der Oberfläche des Papieres haften bleibt. Das Ergebnis waren verwischte und unregelmäßige Konturen.

Der Druck mit dem Tintenstrahldrucker hat da wesentlich bessere – und haltbarere – Ergebnisse geliefert. Da macht es auch nichts, wenn das Etikett mal ein bisschen nass wird.

Wer kein selbstklebendes Papier verwenden möchte, der kann auch ganz einfach mit Farbkarton arbeiten und diesen dann auf der Flasche oder dem Glas aufbringen. Welcher da allerdings am besten geeignet ist, muss jeder für sich herausfinden.

Tipp: Wer sich nun seine eignen Designs erstellen möchte, der sollte darauf achten, dass er die Form so wählt, wie er sie am besten verarbeiten kann. Für jemanden, der vielleicht ohne Schneideplotter und mit einer Schere bzw. einem Schneidebrett arbeitet, bieten sich quadratische oder rechteckige Formen wunderbar an. Die lassen sich einfach ausschneiden und aufbringen. 😊

Viele Grüße,
Anja

Verwendetes Material:

Selbstklebendes Kraftpapier*
Brother SDX 1200
Anleitung für die Etiketten

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