Frühlingskarten – meine ersten Erfahrungen mit digitalen Stempeln!

(Werbung) Habt Ihr schon einmal mit digitalen Stempeln gearbeitet? Nein? Ich auch nicht, zumindest noch nie so richtig. Bisher lag mein Fokus eher auf den normalen Stempeln, die man noch mit einem Stempelkissen benutzt. Für mich war dieses kleine Projekt, welches in Zusammenarbeit mit dem Nähpark & Emma Pünktchen entstanden ist, ganz besonderes interessant.

Digitale Stempel – DigiStamps – werden gar nicht so selten benutzt. Mir war gar nicht klar, wie vielseitig diese Variante der Stempel einsetzbar ist. Nicht nur, dass man die Größe und die Anzahl der benötigten Motive frei bestimmen kann, nein. Es geht wesentlich schneller, als die „händische“ Variante.  Das ist natürlich richtig praktisch, wenn viele Stücke (z.B. Einladungen, Verpackungen, Boxen usw.) entstehen müssen.


Print & Cut – Cameo 3 oder SDX1200?

Für mich war das nun die erste Berührung mit den digitalen Stempeln – und dann auch noch in Kombination mit dem Brother SDX1200. Bisher sind diese Arbeiten ja mit meinem Cameo3 gemacht worden. So richtig konnte ich mich in den vergangenen Jahren nicht mit der PixScan Technologie anfreunden. So gibt es zwar diverse Beiträge dazu in meinem Blog (PixScan für Doofies & Stempelabdrücke mit dem Plotter ausschneiden), aber das gelbe vom Ei war das nicht gewesen.

Meiner Meinung nach liegt der Grund dafür ganz klar auf der Hand. Durch das abfotografieren – oder einscannen – der entsprechenden Schneidematte entstehen einfach zu viele Unregelmäßigkeiten die nicht immer ein schönes Ergebnis garantieren können. Sicher, die Grundvoraussetzungen müssen stimmen, aber es ist halt schon ein bisschen nervig, wenn man auf so viele Faktoren** achten muss, damit es läuft.

**Qualität des Stempelabdrucks, Einstellung der Kamera bzw. des Scanners, einlegen der Schneidematte usw.

Manchmal gelang alles im ersten Anlauf und manchmal hat es nach dem 4ten oder 5ten Versuch immer noch nicht geklappt. Diese Unbeständigkeit, gepaart mit den ganzen wichtigen Faktoren, haben mir letztendlich die Lust an dieser ganzen Technologie genommen.

Bei dem Brother SDX1200 sieht das allerdings ein bisschen aus. Dadurch, dass er einen integrierten Scanner hat, muss man nicht mit der Schneidematte, einer Kamera oder einem zusätzlichen Scanner herumhantieren. Dementsprechend kann auch wenig verrutschen und die Chance ist gering das die Ergebnisse später unregelmäßig werden. Er ist also wesentlich präziser, zuverlässiger und dementsprechend auch schneller.

Die Karten, die Karten – kommen wir zu den Karten! 😊

Für mein erstes Projekt sind es also Karten geworden. Die kann man immer gut gebrauchen und da hier im Moment ja wieder einiges ansteht, passte das grad nahezu perfekt.

Um den Frühling aus seinem Versteck zu locken, habe ich mich für helle und freundliche Farben entschieden. Der Hintergrund sollte in ähnlichen Farben gestaltet werden, dabei aber nicht so „dick“ auftragen. Deswegen wurde hier mit Aquarellpapier* und den tollen Farben von Winsor & Newton* herumgespielt. So richtig bewandert bin ich auf diesem Gebiet nicht. Um so mehr freut es mich, dass das Ergebnis sehr nah an meine Vorstellungen herangekommen ist.

Die Anleitung zu diesem Thema – Digi Stamps mit dem SDX1200 verarbeiten – findet Ihr ab heute im Nähratgeber. Unter anderem zeige ich Euch dort, wie Ihr eine Vorlage zum Drucken erstellen könnt und worauf Ihr hierbei achten solltet. In der Praxis geht es dann um die Stempelabdrücke, die Glättung der Schnittlinien sowie das hinzufügen eines Umrissabstandes.

Viel Freude beim basteln und ausprobieren,
Anja

 

Die wundervolle Datei ist von EmmaPünktchen und als Freebie über Ihren Shop bzw. den Nähratgeber zu bekommen. Der Beitrag ist zusammenarbeit mit dem Nähpark entstanden, hierfür wurde ich nicht bezahlt. Das Freebie wurde mir für die Anleitung sowie für die Designbeispiele zur Verfügung gestellt. Die Meinung und Erfahrungen sind meine eignen und in keinster Weise durch diese Kooperation beeinflusst worden.

 

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